Geschenke für Bastler
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GESCHENKE FÜR BASTLER

Das Geschenk, das nach den Feiertagen nicht in der Schublade landet
Passende Hardware im Überblick
Bis 30 Euro – Kleinigkeiten, die immer ankommen:
Raspberry Pi Pico 2 W mit aufgelöteten Stiftleisten – sofort steckbar (Link)*
Raspberry Pi Pico 2 – das Mitbringsel für unter zehn Euro (Link)*
SanDisk Extreme A2 128 GB microSD – das Ersatzteil, das jeder braucht (Link)*
Breadboard-Set mit Netzteil und Jumperkabeln – die Grundausstattung (Link)*
DS18B20 Temperatursensoren im 5er-Pack – Stoff für das erste Messprojekt (Link)*
30 bis 80 Euro – Lernkits und Zubehör:
Raspberry Pi Zero 2 W – preisstabil und ideal für kleine Dauerläufer (Link)*
37-in-1-Sensoren-Kit – ein halbes Jahr Bastelstoff in einer Box (Link)*
ELEGOO UNO R3 Komplettset – der klassische Elektronik-Einstieg (Link)*
WS2812B LED-Streifen 5 m – für Ambilight, Uhren und Lichtspielereien (Link)*
Offizielles 27-W-Netzteil für den Pi 5 – das meistvergessene Teil (Link)*
80 bis 200 Euro – Boards und Komplett-Sets:
Raspberry Pi 5 mit 4 GB RAM – der vernünftige Einstieg (Link)*
Raspberry Pi 5 mit 8 GB RAM – die Empfehlung für Server-Projekte (Link)*
Raspberry Pi 4 Starter-Set mit 4 GB – komplett und deutlich günstiger (Link)*
Pi-5-Komplettset mit Gehäuse, Kühler und Netzteil – auspacken und loslegen (Link)*
Offizielles 7-Zoll-Touchdisplay – macht aus dem Pi ein eigenständiges Gerät (Link)*
Ab 200 Euro – wenn es das große Geschenk sein soll:
Raspberry Pi 5 mit 16 GB RAM – wenn Speicher keine Rolle spielen soll (Link)*
Raspberry Pi 5 Starter-Kit mit 16 GB und 128-GB-Karte – das Rundum-sorglos-Paket (Link)*
Bambu Lab A1 mini – der 3D-Drucker als großes Geschenk (Link)*
Kurz gesagt: Was schenkt man einem Bastler?
Geschenke für Bastler scheitern selten am Budget, sondern daran, dass ein einzelnes Bauteil im Karton liegt und niemand weiß, was man damit anfangen soll. Die Kurzfassung:
- Sets statt Einzelteile: Board, Netzteil, Gehäuse, Speicherkarte und Kabel gehören zusammen ins Paket. Ein nacktes Board sorgt am Geschenktag nur für eine Bestellliste.
- Das Projekt schenken, nicht die Platine: „Damit baust du eine Retro-Konsole" motiviert mehr als „das ist ein Einplatinencomputer".
- 2026 ist Timing wichtig: Die Speicherpreise sind explodiert, Raspberry Pi hat im Februar und im April 2026 die Preise für alle Modelle ab 2 GB RAM angehoben. Wer schenken will, kauft früh und schaut auf Lagerbestände.
- Preisstabil geblieben sind Pico und Zero: Der Pico 2 und der Zero 2 W nutzen ältere Speicherbausteine und kosten weiterhin rund 4 bzw. 15 US-Dollar.
- Zubehör ist die sichere Bank: Speicherkarte, Netzteil, Kühler, Kabel und Sensoren passen auch dann, wenn schon drei Boards in der Schublade liegen.
- Budget-Faustregel: Unter 30 Euro Mikrocontroller und Bauteile, 30 bis 80 Euro Lernkits, 80 bis 200 Euro ein komplettes Starter-Kit, darüber 3D-Drucker oder Spezial-Hardware.
Warum Geschenke für Bastler 2026 anders ausfallen
Wer 2024 einen Raspberry Pi verschenkt hat, zahlte für das 8-GB-Modell einen überschaubaren Betrag. Das hat sich gründlich geändert. Der weltweite Ausbau von KI-Rechenzentren hat die Nachfrage nach LPDDR4-Speicher so stark getrieben, dass sich die Bausteine binnen eines Jahres nach Angaben der Raspberry Pi Ltd. vervielfacht haben. Die Folge waren zwei Preisrunden: Anfang Februar 2026 stiegen die Preise für alle Varianten ab 2 GB RAM um 10 bis 60 US-Dollar, Anfang April 2026 folgte die nächste Anhebung.
Für ein Geschenk heißt das zweierlei. Erstens: Die Rechnung „großes Board für kleines Geld" geht nicht mehr auf – der Pi 5 mit 16 GB kostet inzwischen ein Vielfaches seines Einführungspreises. Zweitens: Der Hersteller hat gegengesteuert und schmalere Varianten nachgeschoben, etwa einen Raspberry Pi 4 mit 3 GB RAM für 83,75 US-Dollar und einen Pi 5 mit 1 GB. Für die allermeisten Bastelprojekte reicht das vollkommen.
Erfreulich ist, dass die kleinen Geräte außen vor blieben. Pico, Pico 2, Zero, Zero W und Zero 2 W behalten ihre Preise, weil sie auf ältere Speichertypen setzen, von denen genug auf Lager liegt. Genau diese Modelle sind für ein Geschenk ohnehin oft die bessere Wahl: Sie sind billig genug, um sie ohne schlechtes Gewissen in eine Schublade zu legen, und stark genug für Lichtsteuerung, Sensorik oder eine Wetterstation.
Auf der Software-Seite ist die Lage entspannt. Seit Oktober 2025 basiert Raspberry Pi OS auf Debian 13 „Trixie" und läuft auf allen Modellen vom Pi 1 bis zum Pi 500+. Wer heute ein Board verschenkt, verschenkt also ein System, das noch jahrelang mit Aktualisierungen versorgt wird – ein Argument, das bei Fertiggeräten aus dem Elektronikmarkt selten mitgeliefert wird.
Das passende Geschenk finden – Schritt für Schritt
- Klären, was schon da ist. Ein Blick auf den Schreibtisch des Beschenkten spart die peinlichste aller Situationen: das dritte identische Board. Wer nicht fragen kann, greift zu Zubehör statt zu Hardware.
- Den Typ bestimmen. Kind, Programmier-Einsteiger, Elektronik-Tüftler, Smart-Home-Fan oder Server-Bastler – daraus ergibt sich fast automatisch die Produktgruppe.
- Ein Projekt festlegen. Suche in unserer Projektübersicht eine konkrete Idee aus und kaufe dafür ein. Das Geschenk bekommt damit ein Ziel statt nur einen Preis.
- Vollständigkeit prüfen. Zu jedem Board gehören Netzteil, Speicherkarte, Gehäuse mit Kühlung und ein Micro-HDMI-Kabel. Fehlt eines davon, steht der Beschenkte am Feiertag ohne Elektronikhändler da.
- Budget realistisch ansetzen. Ein sinnvoll ausgestatteter Pi 5 landet 2026 selten unter 150 Euro. Wer weniger ausgeben will, ist mit Pico, Zero 2 W oder einem Sensor-Kit besser bedient als mit einem halben Pi-Set.
- Früh bestellen. Beliebte Sets sind im November und Dezember regelmäßig ausverkauft, und die Preise ziehen zum Jahresende zusätzlich an.
- Etwas zum Lesen dazulegen. Ein gutes Einsteigerbuch kostet wenig und verhindert, dass die Hardware nach zwei frustrierenden Abenden liegen bleibt.
Geschenke für Bastler nach Budget gestaffelt
Die folgende Staffelung hat sich als Orientierung bewährt – von der Kleinigkeit für den Adventskalender bis zum Geschenk, das die ganze Familie zusammenlegt.
| Budget | Passendes Geschenk | Für wen |
|---|---|---|
| bis 15 € | Pico 2, Jumperkabel, einzelne Sensoren | Adventskalender, Wichteln |
| 15–30 € | Speicherkarte, Breadboard-Set, Zero-Gehäuse | Wer schon Hardware hat |
| 30–80 € | Zero 2 W, Sensoren-Kit, LED-Streifen, Netzteil | Einsteiger und Tüftler |
| 80–150 € | Pi 4 oder Pi 5 mit 4 GB als Komplett-Set | Der klassische Erstkontakt |
| 150–250 € | Pi 5 mit 8 GB, Display, Pi 500 | Server-Projekte, Kinder ab zehn |
| ab 250 € | 3D-Drucker, KI-Beschleuniger, Pi 500+ | Fortgeschrittene mit Werkstatt |
Im unteren Bereich lohnt sich ein Blick auf Zubehör, das jeder gebrauchen kann: Ein passives Aluminium-Gehäuse als Kühlkörper (Link)* oder ein offizielles Gehäuse für den Zero (Link)* kosten wenig und liegen nie ungenutzt herum. Wer Richtung Elektronik schenken möchte, findet mit dem Quimat-Bastelkit (Link)* oder einem ESP32-Dreierpack (Link)* deutlich mehr Beschäftigung pro Euro als mit einem einzelnen Board.
Welches Geschenk zu welchem Bastler-Typ passt
Für Kinder und Jugendliche ist der Raspberry Pi 500 die unkomplizierteste Lösung: Der komplette Rechner steckt in der Tastatur, es fehlt nur ein Bildschirm. Kein Kabelsalat, kein Gehäusekauf, und beim ersten Frust liegt die Schuld nicht an einer wackeligen Steckverbindung. Wer stattdessen spielerisch programmieren möchte, liegt mit einem Pico-Lernkit richtig – dort führt der Weg über blinkende LEDs sehr schnell zu eigenen kleinen Programmen.
Für Elektronik-Einsteiger sind Kits mit vielen Bauteilen die richtige Wahl. Berichte aus der Community zeigen, dass gerade Sensor-Sammlungen lange tragen, weil sie Dutzende kleiner Erfolgserlebnisse enthalten. Ein ELEGOO UNO R4 WiFi Starterkit (Link)* deckt zusätzlich die Arduino-Welt ab.
Für Smart-Home-Interessierte ist ein Board, auf dem Home Assistant läuft, das naheliegende Geschenk. Wer die Einrichtung ganz überspringen will, greift zum Home Assistant Green (Link)* – fertig konfiguriert, dafür ohne Bastelanteil. Als Blickfang auf dem Schreibtisch hat sich die Ulanzi TC001 Pixel-Uhr (Link)* etabliert, die sich mit freier Firmware in ein Statusdisplay verwandeln lässt.
Für Fortgeschrittene zählen Erweiterungen mehr als neue Boards. Ein M.2-HAT (Link)* zusammen mit einer Crucial P310 NVMe-SSD (Link)* macht aus einem vorhandenen Pi 5 einen belastbaren Server. Für KI-Experimente gibt es das AI HAT+ mit 26 TOPS (Link)*, das lokale Bilderkennung ohne Cloud möglich macht. Wer Musik hört, freut sich über ein HiFiBerry DAC+ (Link)*, und Funkbegeisterte über einen RTL-SDR-Empfänger (Link)*.
Für die ganz große Geste bleibt der 3D-Drucker. Er ergänzt jedes Pi-Projekt um passende Gehäuse und Halterungen, verlangt aber Platz und Geduld. Neben dem A1 mini ist der Anycubic Kobra X (Link)* eine Alternative; welches Modell für den Anfang taugt, klärt der Vergleich für 3D-Drucker-Einsteiger.
Fehler und Stolpersteine beim Kauf
- Nacktes Board verschenken: Ohne Netzteil, Karte und Kabel ist ein Raspberry Pi am Geschenktag nur ein grünes Stück Platine. Immer als Set denken.
- Zu billige Speicherkarte: No-Name-Karten sind der häufigste Grund für abstürzende Systeme. Eine Karte mit A2-Kennung kostet ein paar Euro mehr und erspart viel Ärger.
- Falsches Netzteil: Der Pi 5 verlangt USB-C mit 5 A. Ein altes Handy-Ladegerät führt zu Unterspannungs-Warnungen und sporadischen Neustarts – Details dazu auf der Seite zum Netzteil.
- Kühlung vergessen: Der Pi 5 drosselt unter Last ohne aktive Kühlung. Ein Gehäuse mit Lüfter oder ein Alu-Kühlkörper gehört zwingend dazu.
- Zu viel RAM kaufen: Angesichts der Preise 2026 ist die 16-GB-Variante nur für Container-Serverei oder KI sinnvoll. Für Retro-Gaming, Mediacenter oder Werbeblocker reichen 2 bis 4 GB.
- Löten unterschätzen: Manche Kits verlangen einen Lötkolben. Wer den nicht mitschenkt, sollte zu Varianten mit vorbestückten Stiftleisten greifen.
- Erst im Dezember bestellen: Lieferzeiten und Preisaufschläge treffen im Weihnachtsgeschäft zusammen. Wer im Oktober kauft, zahlt zuverlässig weniger.
Häufige Fragen zu Geschenken für Bastler
Was schenkt man jemandem, der schon einen Raspberry Pi hat?
Zubehör und Erweiterungen. Eine SSD samt M.2-HAT, ein Display, ein Sensor-Kit oder eine USV sind Geschenke, die auch beim vierten Board noch Sinn ergeben. Die Zubehör-Übersicht sortiert die Möglichkeiten.
Ab welchem Alter eignet sich ein Raspberry Pi als Geschenk?
Etwa ab zehn Jahren, wenn Begleitung durch einen Erwachsenen da ist. Ohne Unterstützung wird es meist erst ab zwölf bis vierzehn Jahren zu einem dauerhaften Hobby. Der Pi 500 senkt die Einstiegshürde deutlich, weil er ohne Verkabelung auskommt.
Warum sind Raspberry Pis 2026 so teuer geworden?
Die Preise für LPDDR4-Speicher sind durch den Ausbau von KI-Rechenzentren stark gestiegen. Raspberry Pi hat deshalb im Februar und April 2026 alle Modelle ab 2 GB RAM verteuert. Pico und Zero sind nicht betroffen.
Pi 5 oder Pi 4 als Geschenk?
Für Einsteiger reicht der Pi 4 in vielen Fällen und ist günstiger zu haben. Der direkte Vergleich beider Modelle zeigt, wo sich der Aufpreis lohnt – vor allem bei NVMe-Speicher und Rechenleistung.
Lohnt sich ein Starter-Kit oder soll ich einzeln kaufen?
Als Geschenk fast immer das Kit. Einzeln zusammengestellt wird es selten günstiger, dafür fehlt am Ende garantiert ein Kabel. Nur wer gezielt bessere Komponenten will, kauft einzeln.
Was kann man einem Bastler unter 20 Euro schenken?
Einen Pico 2 W, eine ordentliche Speicherkarte, ein Breadboard-Set oder eine Handvoll Sensoren. Diese Kleinigkeiten sind erstaunlich beliebt, weil sie Verbrauchsmaterial des Hobbys sind.
Welches Geschenk eignet sich für Retro-Gaming-Fans?
Ein Pi mit passendem Gehäuse und zwei Controllern. Die Einrichtung beschreibt die Anleitung zu RetroPie; Spiele muss der Beschenkte allerdings selbst rechtmäßig beschaffen.
Fazit
Gute Geschenke für Bastler sind vollständig, haben ein Ziel und passen zum Kenntnisstand. Unsere klare Empfehlung für 2026: Kaufe ein fertiges Komplett-Set statt eines nackten Boards – lieber einen Pi 4 oder Pi 5 mit 4 GB samt Gehäuse, Netzteil und Karte als ein teures 16-GB-Modell, bei dem am Ende das Zubehör fehlt. Die Speicherpreise machen große RAM-Varianten dieses Jahr zu einem schlechten Geschäft, und für Mediacenter, Werbeblocker oder Retro-Konsole braucht sie ohnehin niemand. Wer weniger ausgeben möchte, greift zum preisstabilen Pico oder Zero 2 W und legt ein Sensor-Kit dazu: Das kostet zusammen weniger als ein halber Pi 5, beschäftigt aber monatelang. Und die wirksamste Zugabe kostet gar nichts – ein gemeinsamer Nachmittag, an dem das erste Projekt tatsächlich läuft.
* = Affiliate Link (raspi-config.de ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.)
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